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28. Mai 2018
Was gute Vermögens- und Finanzberatung ausmacht

Nied­ri­ge Zin­sen machen die Suche nach Ren­di­te nicht ein­fach. Die unzäh­li­gen Finanz­pro­duk­te erschwe­ren dem Anle­ger den schnel­len Über­blick. Zudem wer­den eini­ge nicht im Detail ver­stan­den und es wur­den schlech­te Erfah­run­gen gemacht. Vie­le set­zen daher auf Ver­mö­gens­be­ra­ter. Doch wie fin­de ich einen guten Ver­mö­gens­be­ra­ter und was macht einen guten Bera­ter aus”

Man erkennt einen seriö­sen Ver­mö­gens­be­ra­ter in ers­ter Linie dar­an, dass er eine Zulas­sung gemäß dem Kre­dit­we­sen­ge­setz hat, die von der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tung ver­ge­ben und beauf­sich­tigt wird. Ent­spre­chen­de Anfor­de­run­gen müs­sen hier erfüllt sein. Dane­ben exis­tie­ren aber auch Finanz­ver­mitt­ler, die kei­ne KWG-Lizenz benö­ti­gen.

Den ver­trau­ens­vol­len und seriö­sen Ver­mö­gens­be­ra­ter kann man schon rela­tiv schnell bei einem ers­ten per­sön­li­chen Gespräch erken­nen. Er fällt durch sei­ne vie­len Fra­gen auf, die er Kun­den zu rele­van­ten Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen stellt. Es soll­ten jedoch noch die per­sön­li­chen als auch die steu­er­li­chen und recht­li­chen Aspek­te abge­fragt wer­den. Im ers­ten Gespräch geht es daher erst ein­mal vor allem um den Kun­den selbst. Ähn­lich wie beim Arzt, der sich vor der Dia­gno­se auch ein Bild ver­schafft. Sofern ein Bera­ter Ihnen im ers­ten Gespräch bereits Pro­duk­te anbie­tet, soll­te man schon stut­zig wer­den.

Neben den per­sön­li­chen Anla­ge­zie­len fragt ein Bera­ter auch die finan­zi­el­le Gesamt­si­tua­ti­on und die Risi­ko­be­reit­schaft ab. Für mich ist es wich­tig zu wis­sen, mit wel­chen Anla­gen der Anle­ger gute und mit wel­chen schlech­te Erfah­run­gen gemacht hat. Im Vor­der­grund steht das Inter­es­se und das gute Gefühl des Anle­gers. Cer­ti­fied Finan­cial Plan­ner sind auf die­se aus­führ­li­che Bera­tung spe­zia­li­siert. Fer­ner unter­lie­gen sie ethi­schen Grund­sät­zen und erhal­ten die Zer­ti­fi­zie­rung nur mit ent­spre­chen­der beruf­li­cher Erfah­rung und Aus­bil­dung. Fer­ner müs­sen sie sich alle 2 Jah­re min­des­tens 30 Stun­den in ver­schie­de­nen The­men fort­bil­den.

Eine gute und erfolg­rei­che Bera­tung kos­tet, da ein guter Bera­ter Rese­arch Kos­ten, Fort­bil­dungs­kos­ten und wei­te­re lau­fen­de Kos­ten die für sei­ne Tätig­keit anfal­len decken muss. Bei Ban­ken und Ver­mitt­lern geschieht dies meist in Form von Bestands­pro­vi­sio­nen, Ver­wal­tungs­kos­ten und Mar­gen, die in den Pro­duk­ten ste­cken und nicht im ers­ten Moment ersicht­lich sind. Vie­le Bera­ter kas­sie­ren vor­ab eine Gebühr. Alle die­se Vor­ge­hens­wei­sen sind nicht mehr zeit­ge­mäß und auch nicht im Inter­es­se des Kun­den. Die Bera­tung soll­te rein auf Hono­rar­ba­sis vor­ge­nom­men wer­den. Hier hat man die Sicher­heit, dass die Bera­tung im Inter­es­se des Anle­gers erfolgt und alle Pro­vi­sio­nen und Erträ­ge Drit­ter an den Anle­ger wei­ter­ge­reicht wer­den.

Bei den Finanz­pro­duk­ten wer­den Kos­ten immer als Ren­di­te­kil­ler ange­se­hen. Jedoch haben gera­de gute und kom­ple­xe Pro­duk­te ihren Preis. Bör­sen­ge­han­del­te ETF sind grund­sätz­lich gut und güns­ti­ger. Ach­tung! Hier gibt es Unter­schie­de und teil­wei­se höhe­re Risi­ken als bei klas­si­schen Finanz­pro­duk­ten! Die Auf­ga­be des Bera­ters ist es hier­bei, die guten und ren­di­te­träch­ti­gen Finanz­pro­duk­te her­aus zu picken, dem Anle­ger zum ent­spre­chen­den Pro­fil vor­zu­stel­len und zu erläu­tern. Gene­rell gilt, dass Kun­den die Fin­ger von Pro­duk­ten oder Rat­schlä­gen las­sen soll­ten, die sie nicht inner­halb von ein paar Minu­ten ver­stan­den haben.

Sind am Ende all die­se Punk­te erfüllt und die Sym­pa­thie stimmt, dann haben Sie den rich­ti­gen Bera­ter für sich gefun­den.