• Herzlich willkommen bei der
    Taunus Financial Consult GmbH

  • "Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des Anderen zu verstehen."
    Henry Ford

  • "Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an - und handelt."
    Dante Alighieri

  • "Das Risiko ist nicht immer auf dem ersten Blick sichtbar"

Was meine Kunden über mich sagen:

"Aufgrund meiner intensiven Reisetätigkeit hatte ich vor etwa 8 Jahre eine zu mir passende/maßgeschneiderte Finanzberatung gesucht und habe seitdem das Vergnügen, mit Herrn Unkelhäußer zusammenzuarbeiten. Es geht hierbei um ein breites Spektrum an Fragen von der langfristigen Geldanlage über Immobilienfinanzierung bis zur Optimierung der Pensions- und Rentenansprüche.

Was ich wollte war eine objektive und langfristig orientierte Beratung in Vermögens- und Finanzfragen. Dies ist mittlerweile gewachsen zu einer intensive Zusammenarbeit wobei über die Jahre hinweg eine stabile Rendite erreicht wurde. Herr Unkelhäußer ist jederzeit unkompliziert erreichbar um Anforderungen und Ziele ab zu stimmen. Kontinuierliche Informationen über Märkte und Unternehmen, regelmäßige Updates über die Entwicklung des Portfolios sowie interessante Investments runden die Zusammenarbeit ab. Er koordiniert und bereitet meine Vermögens- und Finanzthemen in Abstimmung mit meinen Steuerberatern so vor, dass ich dann direkt entscheiden kann.

Aus meiner Sicht eine Empfehlung für jeden, der einen kompetenten Sparringspartner für Finanz-Fragen sucht."
Jan v.d.B

"Ein Vermögensberater, der der Bezeichnung Beratung gerecht wird. Sehr intensive Zusammenarbeit, um die Anforderungen und Ziele zu besprechen. Damit erhalte ich Investitionsvorschläge, die dann auch passen und Freude machen."
Roland N.

Herzlich Willkommen bei TFC Taunus Financial Consult GmbH

Die unabhängige und eigentümergeführte Vermögensplanungsgesellschaft im Taunus.

Sie suchen jemanden, der sich um Ihr Vermögen kümmert als wäre es sein Eigenes? Dann sind Sie bei mir richtig!

Sie arbeiten mit einem unabhängigen, zertifizierten und ethischen Grundsätzen unterliegenden Finanzplaner nach dem weltweit anerkannten "Financial Planning Standard Board Deutschland e.V. (FPSB)" zusammen.

Durch meine Arbeit auf Honorarbasis erhalten Sie eine transparente Kostenstruktur.

Als Vermögensverwalter und Senior Partner arbeite ich mit der DWPT Deutschen Wertpapiertreuhand GmbH zusammen.

Vermögensplanung - Ihr Geld ist es Wert.

Unabhängig - Persönlich - Zielorientiert - Individuell -Mehr Performance weniger Kosten.

Senden Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich an. Gerne können Sie über den nachfolgenden Link auch direkt einen Termin für ein Telefonat vereinbaren: Terminvereinbarung. Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße
Thorsten Unkelhäußer

Lebenslauf

Als Sohn eines Kleinunternehmers bin ich groß geworden. Hier habe ich früh gelernt, was es bedeutet Unternehmer zu sein. Der Fokus auf den Kunden wurde mir früh gelehrt und vorgelebt. Während der Schulzeit konnte ich bereits die ersten Kontakte mit dem Bankenbereich knüpfen. Nach dem Realschulabschluss absolvierte ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Im Anschluss entschied ich mich dazu, mich nebenberuflich fortzubilden. An der heutigen Frankfurt School of Finance erhielt ich den Abschluss zum Bankfachwirt. An der European Business School den Finanzökonomen mit zusätzlicher Qualifikation zum Certified Financial Planner.

Inzwischen bin ich bereits seit über 20 Jahren im Bankensektor tätig. Dabei hat mich der Kontakt zu den Menschen mit ihren unterschiedlichen Ansichten und Aufgaben begeistert. Ich verfüge über langjährige Erfahrungen in verschiedenen Geschäftsbereichen bei deutschen Großbanken sowie bei einer Schweizer Privatbank. Die internen Abläufe sind mir sehr genau bekannt und ich verfüge über ein breites Netzwerk an Partnern. Jährliche Weiterbildungen im Bankbereich als auch in steuerlichen und rechtlichen Themen sind bis heute selbstverständlich für mich. Nur so kann ich für den Kunden vernetzt und übergreifend agieren. Gemeinsam mit meinen Kunden verfolge ich einen gesamthaften Beratungsansatz mit den Schwerpunkten individuelle Anlageberatung und Vermögensverwaltung.

Hier ein kleiner Einblick in mein Privatleben:
Ich bin verheiratet und stolzer Papa einer Tochter, die im letzten Jahr auf die Welt gekommen ist. Meine Familie und meine Freunde sind der Ausgleich und der Rückhalt zu meiner Arbeit. In meiner Freizeit bin ich begeisterter Skifahrer und finde Ausgleich beim Joggen und Tennis spielen. Ferner bin ich gerne handwerklich tätig.

Aktuelles

01.09.2019 Baustelle Finanzbildung: Jugendliche müssen frühzeitig diese Themen lernen

Finanzbildung in Deutschland gleicht einer Baustelle. Finanzbildung steht leider noch immer nicht auf dem Lehrplan. Das hat zur Folge, dass noch immer sehr viele Jugendliche die Schule mit wenig bis gar keinem Wissen zum Thema Finanzbildung verlassen. Das ist nicht lebenspraktisch.

In einem Gespräch mit einer Auszubildenden wurde mir mitgeteilt, dass sie in der Schule ja nichts fürs Leben gelernt hat. Welche Versicherungen sie benötigt oder wie sie sinnvoll Geld sparen kann, wurden ihr nie beigebracht.

Jugendliche schließen die Schule ab und müssen erste Entscheidungen für Versicherungen, für ihre Geldanlage und die Altersvorsorge selbst treffen. Und wer noch nie von gesetzlicher Rente, Lebensversicherungen oder Aktienfonds gehört hat, ist schnell überfordert. Geschweige denn, dass die Jugendlichen wissen, was eine Aktie bzw. Anleihe ist. Worauf muss man achten?

Wirtschafts- und Finanzthemen begleiten unseren Lebenslauf und prägen unseren Lebensstandard. Ich halte ökonomische Basisbildung daher für unverzichtbar. Das gilt nicht nur für Jugendliche, sondern noch viel mehr für Erwachsene.

Jeder sollte in der Lage sein, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, die vernünftig sind. Die Vermittlung von wirtschaftlichem Grundwissen ist Pflicht – und dies beginnt meiner Meinung nach schon bei Kindern und dem Taschengeld.

01.08.2019 TFC – Eigene Kunden-App für das individuelle Vermögensmanagement in Verbindung mit persönlicher Beratung

Zeit ist das wertvollste Gut im Leben meiner Kunden. Zudem ist es wichtig immer den aktuellen und transparenten Überblick über das Vermögen zu haben. Mit dem digitalen Vermögensmanagement gewinnen meine Kunden mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Was natürlich bleibt ist die persönliche und individuelle Beratung.

Was bietet das digitale Vermögensmanagement?

Sie haben mit einer App bzw. Online alle Bankverbindungen und Vermögenswerte im Blick. Mit dieser digitalen Lösung konsolidiere ich alle Vermögenswerte (Depots, Immobilien, Beteiligungen etc.) und bereite die Informationen für die Kunden so auf, dass diese intuitiv verständlich sind und sie immer einen tagesaktuellen Überblick über ihr Vermögen haben.

Ein weiterer Vorteil ist die Nutzung des Überblickes für den Steuerberater und eventuelle Banken. Der Mandant muss nicht mehrmals seine Daten zusammenstellen sondern kann auf Knopfdruck aktuelle Daten liefern.

Alle Daten aus einer Hand! Analyse und Tracking - automatisch und bis ins kleinste Detail. Der Kunde möchte wissen in welchen Ländern oder Branchen er aktuell investiert ist? Oder wie hoch das Risiko im liquiden Vermögen ist? Alle diese Informationen hat er zukünftig mit einem Klick im Blick.

Durch die weiterhin persönliche und individuelle Beratung in Verbindung mit dem digitalen Vermögensmanagement biete ich meinen Kunden den Mehrwert den sie bei ihren Banken vermissen.

26.03.2019 Was bringt ein Finanzplaner mit einem CFP®-Zertifikat dem Kunden?

Immer mehr Kunden vertrauen Finanzplanern mit einem CFP-Zertifikat. Der Begriff CFP® oder CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® als Qualitätsmarke bringt Licht in das Beraterdickicht. Über 1.500 CFP®-Zertifikatsträger gibt es mittlerweile in Deutschland, denen Sie sich anvertrauen können.

Für diese ausgewählten Fachleute gilt: Sie haben ihre berufliche Qualifikation und ihren ethischen Ansatz eindrucksvoll unter Beweis gestellt, ihre Erfahrungen und Kompetenz auf dem Gebiet der ganzheitlichen Finanzplanung nachgewiesen und befolgen die Verpflichtung zur ständigen Weiterbildung, um ihr aktuelles Wissen für ihre Kunden bestens einsetzen zu können.

Bei Fragen rund um die eigenen Finanzen oder Versicherungen, aber auch um den richtigen Vermögensaufbau oder die Ruhestandsplanung fühlen sich viele Deutsche nicht gut informiert. Die Antwort, lieber nichts zu unternehmen als das Falsche zu tun, ist allerdings auch keine Strategie für die eigene finanzielle Zukunft.

Experten, die vom Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. zertifiziert worden sind, können helfen, die richtigen Antworten auf Ihre Fragen zur eigenen finanziellen Lebensplanung zu finden. Unabhängig, professionell und umfassend.

Die Berater unterstützen Sie mit einer Finanzplanung, um die verschiedenen Bausteine zu ordnen, familiäre und berufliche Aspekte zu berücksichtigen und alles, wie bei einem Puzzle, so zusammenzufügen, dass Sie Ihre individuellen Lebensziele verwirklichen können.

Der große Unterschied zu vielen anderen Beratern ist die Einhaltung der Ethikregel. Einhaltung der Ethikregeln bedeutet, dass ein Berater in privaten finanziellen Angelegenheiten im Interesse seiner Kunden die für ihn geltenden Ethikregeln – Vorrang des Kundeninteresses, Integrität, Objektivität, Fairness, Professionalität, Kompetenz, Vertraulichkeit und Sorgfalt – beachten muss.

10.02.2019 Die Tücken der Anschlussfinanzierung bei Immobiliendarlehen

Im Zuge der Finanzplanung ist es nicht nur wichtig, das liquide Anlagevermögen in regelmäßigen Abständen anzuschauen. Auch der Bereich Finanzierungen bzw. Kredite sind Bausteine, die einer regelmäßigen Überprüfung unterliegen sollten. Bei vielen bleiben die privaten Finanzangelegenheiten aufgrund von stressigen Jobs, privaten Themen und familiären Verpflichtungen auf der Strecke.

Dieses kann in einigen Fällen teuer werden. Insbesondere dann, wenn man vergessen hat, dass die ursprüngliche Finanzierung ausgelaufen ist – die Bank diese jedoch mit einem happigen Kostenaufschlag um weitere fünf Jahre verlängert hat. In manchen Hypothekenverträgen steht eine Klausel, dass sich der Kredit um weitere fünf Jähre zu einem hohen Zinssatz verlängert, sollte nach 15 Jahren die Restschuld nicht vollständig getilgt oder eine Anschlussfinanzierung ausgehandelt worden sein.

Dieser Fall zeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig um seine Anschlussfinanzierung zu kümmern bzw. jemanden an seiner Seite zu haben, der unabhängig darauf schaut und im besten Fall sogar noch eigenständig daran denkt.

Die oben genannten Knebelkonditionen sind jedoch nicht die Regel. Normalerweise wird der Kredit nach Ende der Laufzeit zu variablen Zinsen fortgeführt. Bei Hypothekendarlehen mit variablem Zins erheben die Banken dabei einen Aufschlag, der von Institut zu Institut unterschiedlich ausfällt. Die Zinssätze für variable Darlehen liegen jedoch deutlich über denen von Hypothekenkrediten mit fester Laufzeit.

Immobilienbesitzer, die es verpasst haben, ihren Hauskredit rechtzeitig zu refinanzieren und in ein automatisches Anschlussdarlehen mit variabler Zinsbindung gerutscht sind, können ihre Finanzlage schnell wieder ordnen. Alle drei Monate sind die Darlehen mit variablem Zinssatz kündbar. Betroffene Eigentümer haben damit die Möglichkeit, in dieser Zeit einen neuen Kreditvertrag mit festem, niedrigerem Zinssatz über die Restschuld abzuschließen.

Häufig bieten jedoch Mitbewerber bessere Konditionen als der bisherige Kreditgeber, um ein Neugeschäft zu generieren. Welche Auswirkungen bereits Unterschiede im Nachkommabereich bei den Zinskonditionen haben, zeigt eine Beispielrechnung über die Anschlussfinanzierung über einem Betrag von 100.000 Euro. Bei einer jeweils identischen Monatsrate von 525 Euro verbleibt nach zehn Jahren bei einem Zinssatz von 1,3 Prozent nur noch eine Restschuld von 46.635 Euro. Bei einem Zinssatz von 1,6 Prozent sind nach dieser Zeit hingegen noch 49.068 Euro offen. Aus der scheinbar geringen Differenz von 0,3 Prozentpunkten ergibt sich somit ein Betrag von 2.433 Euro, den der Nutzer des Kreditangebots mit dem tiefsten Zinssatz gegenüber der im Vergleich teuersten Offerte einspart. Diese Ersparnis kann man besser in einen Wertpapiersparplan oder eine Vermögensverwaltung anlegen.

Ein Bankwechsel ist weder aufwendig noch teuer. Kosten fallen für die Löschung des alten und die Eintragung des neuen Gläubigers im Grundbuch an. Abhängig von der Höhe der Restschuld handelt es sich dabei um Beträge zwischen zumeist 150 und 350 Euro – mithin deutlich weniger, als sich durch eine zinsgünstigere Anschlussfinanzierung einsparen lässt.

Es gibt jedoch noch mehr Punkte, die man berücksichtigen muss, zum Beispiel steuerliche und rechtliche Themen. Daher rate ich dazu, sich professionelle unabhängige Unterstützung zu suchen.

31.01.2019 Bankprognosen für den DAX sind schlechte Empfehlungen

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Daher empfiehlt es sich, noch vor dem 31. Dezember 2018 seine Finanzen und die steuerliche Situation zu überprüfen.

„Alle Jahre wieder: Zum Jahreswechsel holen viele Banken und Investmentgesellschaften die Kristallkugeln heraus und versuchen zu prognostizieren, wie sich die Märkte im neuen Jahr entwickeln werden. Die Erfahrung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zeigt, dass dies meistens zum Scheitern verurteilt ist. Eine zuverlässige Aussage, was die Zukunft bringt, gelingt den allerwenigsten. Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Zu oft sind Anleger auf die Nase gefallen, weil sie versucht haben, nach Vorhersagen selbsternannter Experten ihr Geld anzulegen.

Wohin allzu optimistische Prognosen führen können, zeigt eine Studie der Investmentgesellschaft Schroders. Demnach haben viele Investoren zum Beispiel völlig falsche Vorstellungen über die künftigen Renditen an den Finanzmärkten. So halten laut der Schroders Global Investor Study 2017, in deren Rahmen 22.100 Anleger aus aller Welt befragt wurden, über die nächsten fünf Jahre eine jährliche Kapitalrendite von 10,2 Prozent für wahrscheinlich.

Solche Renditeerwartungen sind natürlich völlig überzogen. Die große Gefahr besteht darin, dass sich viele Anleger zu stark auf solch hohe und regelmäßige Renditen verlassen, dann aber in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil sie ihre gesteckten Ziele nicht erreichen und beispielsweise den Hauskredit deshalb nicht mehr abbezahlen können oder große Abstriche bei der Altersvorsorge machen müssen.

Als erfahrener Finanzplaner maße ich mir nicht an, die Entwicklung an den Märkten antizipieren zu können. Denn Märkte, Volkswirtschaften und das Verhalten von Menschen sind für niemanden exakt vorhersehbar. Als Finanzplaner lege ich vielmehr den Schwerpunkt auf eine langfristig ausgerichtete Finanzplanung und nutze als Rechenbasis historische Datenreihen, die oft mehrere Jahrzehnte zurückblicken. Das ist der deutlich bessere und methodisch richtige Weg. Der Rat für Anleger lautet: Eine maximal breite Diversifikation über verschiedene Anlagekategorien, Länder und Sektoren hinweg mindert die Risiken und verbessert die Rendite.

Entscheidend ist es, die Vorteile einer ganzheitlichen und interessenfreien Finanzberatung zu nutzen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem unabhängigen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®) führt, dank einer ganzheitlichen und vor allem langfristigen Perspektive, zu nachweislich besseren Beratungsergebnissen.“

30. November 2018 Was man noch vor dem Jahreswechsel überprüfen sollte

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Daher empfiehlt es sich, noch vor dem 31. Dezember 2018 seine Finanzen und die steuerliche Situation zu überprüfen.

Im Hinblick auf eine strategischen Finanzplanung und des darin enthaltenden Bausteins der Vermögensverwaltung sollte man steuerliche Änderungen und Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) aufmerksam verfolgen. Es kann Auswirkungen auf Vermögensbausteine geben. Deshalb möchte ich heute und in der nächsten Woche ein paar Informationen zu den vorgenannten Themen geben:

Problembereich Verlustabzug im Rahmen der Abgeltungsteuer
Bislang haben die Finanzämter Verluste aus Optionen (z.Bsp. Verfall ohne Wertausgleich, Verkauf bei dem die Kosten höher waren als der Erlös) oder ähnlichen Geschäften
nicht anerkannt. Der BFH hat die Einschränkung der Anerkennung von Verlusten durch die Finanzverwaltung aufgehoben:
Aufgrund des Gerichtsentscheids und des Schreibens vom 12.04.2018 des Bundesfinanzministeriums, werden folgende Verluste steuerlich anerkannt:
• Verfall von Optionsrechten
• Verluste eines Stillhalters in Optionsgeschäften in Form der Zahlung eines Barausgleichs
• Verluste aus Zinsbegrenzungsvereinbarungen ohne tatsächlichen Zinsausgleich
• Verluste aus „Knock-out-Optionen“ und „Knock-out-Zertifikaten“

BFH Urteil zu privaten Darlehensforderungen
Hat man ein privates Darlehen gegeben und der Schuldner ist Insolvenz gegangen hat das Finanzamt bislang diesen Verlust nicht anerkannt. Der BFH hat mit dem Urteil
vom 24. Oktober 2017 den Insolvenzbedingten Ausfall einer privaten Darlehensforderung als Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen anerkannt. Die Verrechnung
gilt jedoch nur, wenn das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist.
Wichtig für Anleger: Dies gilt auch für Anleihen und Zertifikate.

Ehegattenzuwendungen
Beim gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft wird der Zugewinn erst abgerechnet, sobald der Güterstand beendet wird. Entweder durch Wechsel des Güterstandes
(sog. Güterstandsklausel), Scheidung oder Tod eines Ehegatten. Der Ausgleichsbetrag bleibt schenkungs- und erbschaftsteuerfrei (§ 5 ErbStG).
Zu prüfen ist, ob Schenkungen während der Ehe auf den künftigen Zugewinnausgleich angerechnet werden sollen (§ 1380 BGB, § 29 ErbStG). Es empfiehlt sich entsprechende Vereinbarungen schriftlich zu treffen.

Als Vermögensverwalter weißen wir allgemein daraufhin. Sofern man von den hier vorgestellten Aspekten betroffen ist, ist es dringend ratsam Kontakt mit seinem Steuerberater aufzunehmen und den Sachverhalt prüfen zu lassen.

30. Oktober 2018 Banken ziehen sich aus der Beratung in der Wertpapieranlage zurück

Die zunehmende Bürokratie zwingt manche Bank zu radikalen Schritten. Einzige Institute haben sich nach Einführung der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II zu Jahresbeginn ganz aus der Anlageberatung zurückgezogen. Gerade für kleinere Banken stehen die Kosten in keinem ausgewogenen Verhältnis zu den Erträgen. Dies ist eine schlechte Nachricht für die Anleger – insbesondere in Zeiten von Nullzinsen.

Große Banken haben sich mit den strengen Vorgaben zur Anlageberatung arrangiert, jedoch geht der Trend zu immer weniger Anlageberatung um die Risiken zu reduzieren. Das Verhältnis zwischen Compliance Mitarbeitern und Anlageberatern ist in den letzten Jahren immer mehr zu Gunsten der Compliance Beratern gewachsen. Immer weniger Bankberater müssen sich um mehr Kunden kümmern. Kann hier die die Qualität der Beratung steigen? Meiner Ansicht nach ist das nicht möglich. Dies ist der Vorteil von kleineren Finanzdienstleistern/Vermögensverwaltern. Sie können die Finanzmarktrichtlinien genauso umsetzen und erfüllen gleichzeitig die Qualität der Beratung. Dies kommt durch effektivere Abstimmungsprozesse und eine Organisation die nicht aufgebläht ist.

15. August 2018 Schenken statt vererben: Steuerersparnis mit Risiken?

Wer sein Vermögen bereits zu Lebzeiten an seine Nachkommen überträgt, statt es nach seinem Tod zu vererben, hilft den potenziellen Erben bares Geld zu sparen. Der Gesetzgeber räumt großzügige Freibeträge ein. Und diese Freibeträge leben alle zehn Jahre wieder neu auf. So kann bei einer entsprechend frühzeitigen Planung einiges zusammenkommen.

Hat beispielsweise ein vermögendes Ehepaar zwei Kinder, können sowohl der Mann als auch die Frau an jedes ihrer Kinder 400.000 Euro steuerfrei übertragen – das macht zusammen 1,6 Millionen Euro. Nach 10 Jahren kann dieses Ehepaar diese steuerfreie Schenkung wiederholen. Dabei müssen es nicht nur Geld- oder Wertpapiervermögen sein, sondern auch Immobilien oder Unternehmensanteile fallen hierunter.

Als Schenker sollte man jedoch die eigene finanzielle Absicherung nicht aus dem Auge verlieren. So vorteilhaft Schenkungen auch sein mögen, sie sollten trotzdem wohl überlegt und auf den gesamtfamiliären Kontext abgestimmt sein. Schließlich gilt es auch, an die eigene Vorsorge zu denken. Eine großzügige Liquiditätsrechnung sowie die Bildung von Reservebudgets für Krankheits- und Pflegefälle im Alter sind essentiell. Schenkungen lassen sich in der Regel nicht problemlos rückgängig machen!

Es bestehen oft auch Möglichkeiten, für sich oder andere Personen einen Nießbrauch, also ein Nutzungsrecht, an bestimmten Wirtschaftsgütern einzuräumen. Jedoch sollte man immer das Gesamtvermögen und eine entsprechende Liquiditätsplanung berücksichtigen.

Wie auch immer die private und wirtschaftliche Konstellation aussieht: Die unabhängig tätigen FPSB-Professionals sorgen für die optimale Übertragung des Vermögens auf die nachfolgenden Generationen. Sie erstellen im Rahmen einer Nachlassplanung eine individuelle Strategie und optimieren die Vermögensübertragung unter wirtschaftlichen Aspekten. Auch wenn FPSB-Professionals weder rechtlichen noch steuerlichen Rat erteilen dürfen, fungieren sie als Schnittstelle zwischen dem Vermögensinhaber als Erblasser und den Erben sowie den unverzichtbaren weiteren Beratern wie Rechtsanwälten oder Steuerberatern, die die juristischen und steuerlichen Aspekte abdecken.

Dank der CFEP®-Zertifikatsträger lässt sich für jeden Fall eine maßgeschneiderte und generationenübergreifende Lösung finden, die familiäre, wirtschaftliche und steuerliche Gesichtspunkte unter einen Hut bringt. Die Nachfolgeplaner garantieren aufgrund ihrer umfassenden Qualifikation und langjährigen Berufserfahrung höchste Qualität.

11. Juli 2018 Den Medienlärm ausschalten
Anleger fühlen sich von dem Strom an Nachrichten über die Märkte schnell überwältigt.

Eine derartige Flut an Daten und Schlagzeilen, die mit Folgen für Ihre finanzielle Lage drohen, kann selbst bei den erfahrensten Anlegern starke emotionsgesteuerte Reaktionen auslösen. Anhand von Schlagzeilen aus dem “verlorenen Jahrzehnt”[1] lassen sich verschiedene Phasen veranschaulichen, die Marktteilnehmer dazu bewogen haben könnten, ihren Investmentansatz zu überdenken.

• Mai 1999: Der Dow Jones Industrial Average schließt erstmals über 11.000 Punkten
• März 2000: Nasdaq Stock Exchange Index klettert auf ein Allzeithoch von 5.048 Punkten
• April 2000: In weniger als einem Monat knapp eine Billionen Dollar an Aktienwerten verpufft
• Oktober 2002: Nasdaq auf Baisse-Tief bei 1.114 Punkten
• September 2005: Immobilienpreise verzeichnen Rekordanstieg
• September 2008: Lehman stellt Insolvenzantrag, Merrill wird verkauft

Wenngleich diese Ereignisse inzwischen mindestens ein Jahrzehnt in der Vergangenheit liegen, können Anleger auch heutzutage noch wichtige Lehren daraus ziehen. Für viele sind solche Schlagzeilen vielleicht mit Euphorie oder Verzweiflung verbunden. Jedoch sollte in Erinnerung gerufen werden, dass die Märkte volatil sein können, und anerkennen, dass Nichtstun sich in solchen Momenten lähmend anfühlen kann. Trotz der Marktschwankungen ist letztlich festzuhalten, dass ein im Mai 1999 getätigtes hypothetisches Investment von €10.000 in Aktien aus weltweit entwickelten Märkten, inzwischen einen Wert von €21.000 hätte. Gemessen am MSCI World Index (Net. Div.), Mai 1999-April 2018.

Wenn man mit kurzfristigem Medienlärm konfrontiert wird, ist es schnell möglich, die potenziellen Vorteile eines langfristigen Investments aus den Augen zu verlieren. Auch wenn sich die Zukunft nicht aus einer Kristallkugel lesen lässt, kann ein langfristiger Investmentansatz darin unterstützen, die Marktvolatilität mit anderen Augen zu betrachten und über die Schlagzeilen hinweg zu sehen.

EIN VERLÄSSLICHER BERATER IST GOLD WERT
Um sich in ungewissen Zeiten nicht von Emotionen leiten zu lassen, ist eine angemessene Vermögensaufteilung von Nöten, die der Risikobereitschaft des Anlegers entspricht. Zudem sollte immer im Hinterkopf behalten werden, wären Renditen garantiert, dann würde man keine Risikoprämien wie Zins oder Dividende erwarten. Ein Portfolio aufzubauen, mit dem sich die Anleger wohlfühlen, zu verstehen, dass Ungewissheit bei Anlagen dazugehört, und an einem Investmentplan festzuhalten, kann letztlich zu einer besseren Investmenterfahrung führen.

Wie so oft im Leben, können wir alle von der Unterstützung anderer profitieren, um unsere Ziele zu erreichen. Die weltbesten Athleten arbeiten eng mit Trainern zusammen, um ihre Siegeschancen zu steigern, und viele beruflich erfolgreiche Menschen verlassen sich auf die Unterstützung durch einen Mentor oder Karriere-Coach, der ihnen hilft, die Hürden in ihrer Laufbahn aus dem Weg zu räumen. Warum? Sie alle wissen, dass die Erfahrenheit eines Profis, kombiniert mit der Disziplin, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten, den richtigen Weg weisen kann. Für einen Anleger kann der richtige Finanzberater diese wichtige Rolle übernehmen. Ein Finanzberater bietet Ihnen Fachwissen, Durchblick und Unterstützung, damit Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren und einen kühlen Kopf bewahren können, wenn es darauf ankommt. Eine aktuelle Studie von Dimensional Fund Advisors kam zu dem Ergebnis, dass Anleger, neben den Fortschritten in Richtung ihrer Anlageziele, auch großen Wert auf das Gefühl von Sicherheit legen, das ihnen die Beziehung zu einem Finanzberater bietet.

Eine starke Beziehung zu einem Berater kann Ihnen dabei helfen, auf die Marktschwankungen besser vorbereitet zu sein. Das ist der Mehrwert von Disziplin, Weitsicht und Gelassenheit. Das ist der Beitrag, den der richtige Finanzberater leisten kann.

28. Mai 2018 Was gute Vermögens- und Finanzberatung ausmacht

Niedrige Zinsen machen die Suche nach Rendite nicht einfach. Die unzähligen Finanzprodukte erschweren dem Anleger den schnellen Überblick. Zudem werden einige nicht im Detail verstanden und es wurden schlechte Erfahrungen gemacht. Viele setzen daher auf Vermögensberater. Doch wie finde ich einen guten Vermögensberater und was macht einen guten Berater aus"

Man erkennt einen seriösen Vermögensberater in erster Linie daran, dass er eine Zulassung gemäß dem Kreditwesengesetz hat, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung vergeben und beaufsichtigt wird. Entsprechende Anforderungen müssen hier erfüllt sein. Daneben existieren aber auch Finanzvermittler, die keine KWG-Lizenz benötigen.

Den vertrauensvollen und seriösen Vermögensberater kann man schon relativ schnell bei einem ersten persönlichen Gespräch erkennen. Er fällt durch seine vielen Fragen auf, die er Kunden zu relevanten Vermögensverhältnissen stellt. Es sollten jedoch noch die persönlichen als auch die steuerlichen und rechtlichen Aspekte abgefragt werden. Im ersten Gespräch geht es daher erst einmal vor allem um den Kunden selbst. Ähnlich wie beim Arzt, der sich vor der Diagnose auch ein Bild verschafft. Sofern ein Berater Ihnen im ersten Gespräch bereits Produkte anbietet, sollte man schon stutzig werden.

Neben den persönlichen Anlagezielen fragt ein Berater auch die finanzielle Gesamtsituation und die Risikobereitschaft ab. Für mich ist es wichtig zu wissen, mit welchen Anlagen der Anleger gute und mit welchen schlechte Erfahrungen gemacht hat. Im Vordergrund steht das Interesse und das gute Gefühl des Anlegers. Certified Financial Planner sind auf diese ausführliche Beratung spezialisiert. Ferner unterliegen sie ethischen Grundsätzen und erhalten die Zertifizierung nur mit entsprechender beruflicher Erfahrung und Ausbildung. Ferner müssen sie sich alle 2 Jahre mindestens 30 Stunden in verschiedenen Themen fortbilden.

Eine gute und erfolgreiche Beratung kostet, da ein guter Berater Research Kosten, Fortbildungskosten und weitere laufende Kosten die für seine Tätigkeit anfallen decken muss. Bei Banken und Vermittlern geschieht dies meist in Form von Bestandsprovisionen, Verwaltungskosten und Margen, die in den Produkten stecken und nicht im ersten Moment ersichtlich sind. Viele Berater kassieren vorab eine Gebühr. Alle diese Vorgehensweisen sind nicht mehr zeitgemäß und auch nicht im Interesse des Kunden. Die Beratung sollte rein auf Honorarbasis vorgenommen werden. Hier hat man die Sicherheit, dass die Beratung im Interesse des Anlegers erfolgt und alle Provisionen und Erträge Dritter an den Anleger weitergereicht werden.

Bei den Finanzprodukten werden Kosten immer als Renditekiller angesehen. Jedoch haben gerade gute und komplexe Produkte ihren Preis. Börsengehandelte ETF sind grundsätzlich gut und günstiger. Achtung! Hier gibt es Unterschiede und teilweise höhere Risiken als bei klassischen Finanzprodukten! Die Aufgabe des Beraters ist es hierbei, die guten und renditeträchtigen Finanzprodukte heraus zu picken, dem Anleger zum entsprechenden Profil vorzustellen und zu erläutern. Generell gilt, dass Kunden die Finger von Produkten oder Ratschlägen lassen sollten, die sie nicht innerhalb von ein paar Minuten verstanden haben.

Sind am Ende all diese Punkte erfüllt und die Sympathie stimmt, dann haben Sie den richtigen Berater für sich gefunden.

28. März 2018 Das Vermögen für die Zukunft sichern

Laut Daten der Deutschen Bundesbank ist die Sparquote der Bundesbürger 2017 das vierte Jahr in Folge von 9,7 auf zuletzt 9,8 Prozent gestiegen. Das Problem hierbei ist nur, dass ein großer Teil des Geldvermögens nahezu unverzinst aus Bargeld oder Spareinlagen bei Banken besteht. Weitere 30 Prozent sind in Versicherungen investiert.

Dass deutsche Sparer auch in Zeiten des Minizinses auf klassische und risikoarme Geldanlagen setzen ist langfristig für den Sparer leider nicht sinnvoll. Dies hat zur Folge, daß ihm im Rentenalter weniger Kapital zur Verfügung steht. Die anhaltende Niedrigzinsphase lässt zusammen mit der wieder steigenden Inflation das Vermögen der Kunden, das auf dem Spar- oder Tagesgeldkonto schlummert, langfristig schmelzen. Aber nicht nur die Gelder auf den Konten schmelzen langfristig, auch die Anlagen bei den Lebensversicherungen. Diese machen nichts anderes, als das sie einen Großteil der Gelder ebenso in niedrigverzinsliche Anlagen anlegen müssen.

Natürlich ist eine entsprechende Sicherheit bzw. ein gewisses Liquiditätspolster wichtig. Dieses sollte jedoch nur für einen Teil des Vermögens bestehen.

Wieso also nicht die langfristigen Sparraten aus einer Lebensversicherung an den Kapitalmärkten/Börsen investieren" Das Ziel der langfristigen Geldanlage ist ein realer Kapitalerhalt, so dass das Vermögen nach Inflation, Steuern und Kosten nicht schrumpft. Für darüber hinaus gehendes Wachstum ist ebenfalls eine höhere Rendite erforderlich. Ich spreche von investieren und nicht spekulieren!

Es gibt Anlage-Alternativen die bei entsprechend langem Atem nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern auch eine ansehnliche Realrendite abwerfen können. Gerade jetzt, wo die Kapitalmärkte wieder mehr Schwankungen unterliegen und viele von einer bevorstehenden Korrektur ausgehen, sollte man anfangen monatlich zu investieren.

Wer das Thema jetzt anpackt und eine durchdachte Finanzstruktur aufbaut kann sich für lange Zeit zurücklehnen und einer Inflation als auch Niedrigzinsen beruhigt entgegensehen. Hier kann ich Sie als zertifizierter und unabhängiger Certified Financial Planner professionell und unabhängig unterstützen damit Sie die passende Strategie, individuell abgestimmt auf den Anlagehorizont und vor allem auch auf die jeweilige Risikoneigung, finden.

02. Februar 2018 Ausblick 2018

Auch in diesem Jahr möchte ich in regelmäßigen Abständen einen Ein- bzw. Ausblick zu den Kapitalmärkten geben. Wie üblich werden zu Anfang des Jahres wieder eine ganze Menge an Prognosen für den Kapitalmarkt abgegeben. Das Handelsblatt befragte in der traditionellen Kapitalmarktprognose 32 Experten zu ihren Einschätzungen für das Jahr 2018. Im Mittel wird ein DAX-Stand von 14.000 Punkten zum Jahresende erwartet. Sich auf die dort getroffenen Aussagen zu verlassen ist vielleicht nicht die beste Idee. Denn die Prognosen des Januars sind die Fehlprognosen des Dezembers. KEINER der Befragten in 2017 hat auch nur annähernd den richtigen DAX-Stand oder anderer Börsen vorhergesagt. Wie auch " die Zukunft kennt nun mal keiner.

Jedoch sind die Prognosen und Analysteneinschätzungen wichtig um sich ein Bild zu machen, wie die Banken und Asset Manager agieren werden und so einen entsprechenden Trend zu erkennen.

Nachfolgend stelle ich Ihnen drei Einschätzungen vor:

JP Morgan
"Wir sehen nur wenig Anlass zu unmittelbarer Besorgnis. Die Erholung mag zwar inzwischen "in die Jahre gekommen" sein, es besteht jedoch noch Spielraum für eine weitere Expansion " sowohl in Europa als auch in den Schwellenländern. Wenn überhaupt, dann klingen die makroökonomischen Risiken derzeit ab, und es besteht sogar Aufwärtspotenzial, wenn sich die Produktivität parallel zur Handels- und Investitionstätigkeit wieder belebt. Selbst in den USA, wo der Zyklus eine reifere Phase erreicht hat, sind die Frühindikatoren weiterhin stark und deuten auf robuste Unternehmensgewinne hin. Alles in allem bereitet uns die Möglichkeit, dass sich diese "Goldlöckchen"- Expansion 2018 überhitzen könnte, die größeren Sorgen. Dass sie ins Stocken gerät, halten wir derzeit eher für unwahrscheinlich. Wir sehen kaum Gründe, die Positionierung des Portfolios, das seinen Schwerpunkt auf Risikoanlagen setzt, zu verändern. Angesichts der Tatsache, dass derzeit sämtliche Marktsegmente teuer erscheinen, bevorzugen wir Aktien auch weiterhin gegenüber Kreditwerten, denen wir wiederum den Vorzug gegenüber Staatsanleihen geben. Barmittel dürften im kommenden Jahr einmal mehr eine negative Realrendite liefern."

DWS
"Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse in den USA, in Europa und in den Schwellenländern liegen über ihrem Zehn-Jahres-Durchschnitt. Eine Warnung vor größeren Korrekturen" Dagegen spricht, dass die Weltwirtschaft und die Unternehmensgewinne auch 2018 moderat wachsen sollten. Zudem bleibt die Inflation niedrig, was den Zinsanstieg begrenzen dürfte. Aktien bleiben damit in Relation zu Anleihen attraktiv bewertet. Anleger sollten allerdings mit zunehmenden Kursschwankungen rechnen."

Merck Finck Privatbankiers AG
"Möglicherweise sind die Zinssätze weltweit an einem Wendepunkt angelangt, was bedeuten würde, dass die Zeit der ultralockeren Geldpolitik allerorts endlich Früchte getragen hat. Das welt-wirtschaftliche Wachstum beschleunigt sich und es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Zinssätze als Reaktion darauf weiter steigen werden. Auch die Europäische Zentralbank gab Drosselungspläne bekannt und auch die chinesische Notenbank schlägt einen strafferen geldpolitischen Kurs ein. Die Märkte haben gelassen darauf reagiert. Die Zinsschritte wurden mit ausreichend Vorlauf angekündigt und die Zentralbanken haben betont, dass der Prozess allmählich vonstattengehen werde, weil kein Inflationsdruck vorhanden sei und eine unerwünschte Währungsabwertung vermieden werden solle. Wir gehen nicht davon aus, dass dieser Trend eine große Bedrohung für die weltweiten Aktienmärkte darstellen wird, aber das Risikoprofil von Anleihen verschlechtert sich dadurch. Wir sind aufgrund des Drucks auf die Zinsaufschläge besonders vorsichtig bei Unternehmensanleihen, die wir unter-gewichten. Mit historisch gesehen normaleren Zinssätzen haben die USA eine größere Chance, eine Inflations-, Kredit- oder Vermögensblase zu verhindern, die dazu führen könnte, dass der Konjunkturzyklus wieder auf Anfang gesetzt wird. Dass der Konjunkturhöhepunkt noch nicht erreicht ist, kommt der Stärke der Märkte in den USA und anderen Ländern zugute."

Wir haben nun drei Meinungen von renommierten Banken/Asset Manager gehört. Wie soll man sich also positionieren" Ein guter Punkt ist es, dem Trend zu folgen, denn er zeigt den Weg des geringeren Widerstandes. Und dieser verläuft momentan aufwärts. Natürlich sollte man niemals vergessen, dass Risiken immer da sind, auch wenn die Märkte scheinbar ruhig sind. Deshalb bleibe ich auch in diesem Jahr dabei, eine breite Diversifikation mit ausgewählten Investments und Absicherungen sind der richtige Weg. Dies hat im letzten Jahr die sehr erfreuliche Performance in der Vermögensverwaltung geliefert.

Abschließend wünsche ich nun noch einen guten Start in das Jahr 2018.
Viele Grüße aus Bad Homburg

15. Dezember 2017 ETF werden Opfer Ihres Erfolges

Deutsche Anleger setzen immer mehr auf ETF. Doch was sind ETF" ETF steht für Exchange Traded Fund, zu Deutsch: Indexfonds. Das sind Anlagevehikel, die einen Index wie den DAX eins zu eins abbilden. In den Augen vieler Sparer steht die Abkürzung ETF für einfach, transparent und flexibel. Mit den Produkten können sie in ganze Anlageuniversen in einem Papier kostengünstig investieren. Außerdem erhalten Sie die Performance des Index eins zu eins. In positiven als auch in negativen Zeiten.

Indexfonds werden allerdings gerade Opfer ihres Erfolges. Die riesige Nachfrage macht sie plötzlich gefährlich. Die Anbieter bzw. die Anlagevehikel gehören zu den mächtigsten Spielern an den Börsen. Es steigt die Gefahr von Preisblasen und Kursturbulenzen. Mehr noch: Die Anbieter nutzen den Boom und bringen immer exotischere Produkte auf den Markt. Das einstige Wunderprodukt kann schnell zum Minusgeschäft werden. Nur wer einige Regeln beachtet, kann weiter entspannt in ETFs investieren.

Wenn Assets mit dem Autopilot verwaltet werden, kann es schnell zu Exzessen kommen. Zunächst würden alle in einen Markt einsteigen und ihn nach oben treiben. Es ist aber nicht klar, wo die Indexfonds ihre Käufer finden sollen, wenn es mal zu einem größeren Ausverkauf kommt. Das Problem ist, dass seit der Lehmann Krise in 2008 viele Handelspartner (Banken) weg gefallen sind. Es gibt weniger Banken und weniger Institute, die einen eigenen Handel haben aufgrund der Eigenkapitalvorschriften.

Der Boom bei den Indexfonds ist Segen und Fluch zugleich. Ein für Privatanleger eigentlich sinnvolles und innovatives Produkt rufe immer mehr Anbieter und Nachahmer auf den Plan, die immer hastiger neue ETFs lancieren, die am Ende gar nicht mehr Sparern dienen.

Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen, sondern ein paar wichtige Regeln beachten. Sie sollten ihr Geld lediglich in marktbreite und liquide Indizes wie den Weltindex MSCI World, den Deutschen Aktienindex oder den europäischen Stoxx investieren. Hier ist die Gefahr geringer, dass durch eine Massenpanik die Kurse crashen. Bei der Auswahl des Anbieters sollte nicht allein die Kostenquote ausschlaggebend sein, denn hier unterscheiden sich die Angebote marginal.

Wichtig ist es, mit welcher Güte die Anbieter den jeweiligen Index nachbauen. Einige bilden die Indizes physisch nach, andere synthetisch durch sogenannte Tauschgeschäfte mit anderen Banken. Letzteres kann die Performance etwas auf hübschen, ist jedoch etwas riskanter. Ab Januar 2018 haben unter anderem physische Aktien-ET noch einen Steuervorteil von bis zu 30%. Wie bei vielen Dingen kommt es auf die Details darauf an.

Zu guter Letzt sollte man auch in andere Investmentlösungen wie aktive Fonds, Aktien und Anleihen investieren. Anlagen breit streuen ist nach wie vor Gold wert.

06.Oktober 2017 Soll man jetzt noch Aktien kaufen"

"Soll man jetzt noch Aktien kaufen, wo die Rallye schon über acht Jahre dauert und die Kurse und Bewertungen bereits sehr hoch sind" Ist es nicht an der Zeit, jetzt erst einmal Kasse zu machen und auf bessere Zeiten zu warten"

Hurrikans in den USA, das Säbelrasseln Nordkoreas, politische Risiken in Europa und erste Schritte in Richtung einer Normalisierung der Geldpolitik durch die Zentralbanken " es gibt eine Reihe von Gründen, warum die Finanzmärkte nervös sein sollten. Dennoch markierten die weltweiten Aktienindizes im September in einem Umfeld weiterer geringerer Schwankungen neue Rekordstände.

Die US-Notenbank (Fed) wird im Oktober mit ihrem Bilanzabbau beginnen, und die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte ihre Anleihekäufe ab Januar 2018 weiter zurückfahren. Beide Zentralbanken sind sich bewusst, dass ein ernst zu nehmender Inflationsdruck fehlt " einer der Hauptgründe, warum die Anleihen Renditen auf beiden Seiten des Atlantiks immer noch niedrig sind.

Wie sehen die Analysten die aktuelle Situation:

Merk Fink Privatbankiers "Die wichtigste Entwicklung seit April war der Aufschwung des Euro gegenüber dem US-Dollar. Kurzfristig wird der Schritt der Fed zur Normalisierung der Geldpolitik den Dollar stützen, aber mittelfristig dürften die politischen und wirtschaftlichen Trends dem Euro wieder Dynamik verleihen. Wir bleiben in Anleihen untergewichtet und sind mit Blick auf einen möglichen weiteren Anstieg der Renditen weiterhin vorsichtig. Bei Aktien sprechen die Gewinntrends und positiven Konjunkturdaten trotz Rekordständen einiger Aktienindizes weiter für unsere Übergewichtung dieser Anlageklasse."

UBS "Risikoanlagen werden nach wie vor durch solide Konjunkturzyklustrends unterstützt und konnten sich gut behaupten " dies trotz einer Reihe großer Risiken, wie die Spannungen um Nordkorea, der Hurrikan Irma und die Debatte um die Schuldenobergrenze in den USA. Wir sind der Meinung, dass sich die Weltwirtschaft immer noch in der Mitte des Zyklus befindet und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten sechs Monaten gering ist. Doch nach der starken Performance in diesem Jahr reduzieren wir unsere Übergewichtung in globalen Aktien gegenüber erstklassigen Anleihen und nehmen einen Teil der Gewinne mit.» Das Gewinnwachstum dürfte der wichtigste Impulsgeber für steigende Aktienkurse bleiben. Bei den Währungen reduzieren wir unsere Übergewichtung im kanadischen Dollar gegenüber dem australischen Dollar. Die Fed hat angekündigt, sie werde im Oktober mit der Reduzierung ihrer Bilanz beginnen. Wir erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Oktober ankündigen wird, dass sie im nächsten Jahr aus ihrem quantitativen Lockerungsprogramm aussteigen und die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins später in diesem Jahr noch einmal anheben wird, Damit bleibt die Geldpolitik aber immer noch weitgehend akkommodierend."

Charttechnik BNP "Dass die 13.000 bald angekratzt werden ist wahrscheinlich. Ob der direkte nachhaltige Ausbruch im 1. Anlauf gelingt ist indes nicht so sicher. Es kommt wahrscheinlich bald ein kleiner Hüpfer auf ca. DAX 13.000/13.010, dann dürfte eine größere Pause im Anstieg fällig sein! Im besten Fall läuft der DAX so wie blau skizziert. Widerstand bietet demnach 13.000. Unterstützungen finden sich bei 12.900, 12.750 und 12.650. Sehe Sie auch noch einmal im Tageskerzenchart auf die ableitbaren Herbstrisiken, die sich mit Werten von 12.400/12.300 beziffern lassen. Im Großen und Ganzen ist der Weg aber nach oben gerichtet. Wenn die 13.000 aus dem Weg geräumt werden, dann wäre Platz bis 13.620."

Die Entwicklung der Unternehmen und der Wirtschaft sind immer noch gut und somit eine Grundlage für weiter steigende Kurse. In den nächsten Wochen werden die Quartalsergebnisse zeigen ob die positive Entwicklung auch in den Bilanzen niederschlägt. Bis zum Jahresende dürften weitere Höchststände erreicht werden. Ein Rückgang der Kurse im größeren Stil dürfte erst in 2018 zu erwarten sein. Trotzdem bleibe ich bei meiner Philosophie einer breiten Streuung der Investments, für eine stabile Entwicklung des Vermögens.

Haben Sie aktuell Themen die Sie beschäftigen" Oder gibt es Fragen zu bestimmten Anlageformen" Senden Sie mir gerne Ihre Fragen."

15. September 2017 Erhöhte Risiken in Rentenfonds " Stiftungen haben hohes Risiko

"Es ist eine Gefahr, die von vielen Stiftungen und Beratern schlichtweg übersehen wird: erhöhte Risiken in Deutschlands Anlageform Nummer eins. Rentenfonds, egal ob aktiv oder passiv (ETF), gelten eigentlich als sichere und regelmäßige Ertragsbringer ohne Währungs- und Bonitätsrisiko. Die Produkte werden gerne als solide Basis in einem gut diversifizierten Portfolio empfohlen. Kapitalmarktexperten fürchten allerdings Turbulenzen, sollten die Marktzinsen sprunghaft steigen. Tritt dieser Fall ein, droht ein Kurssturz bei Anleihen, der Banken und Versicherungen in enorme Probleme stürzen würde.

Stiftungen sind auf Einnahmen angewiesen, um ihrem Stiftungszweck gemäß Satzung erfüllen zu können. Meistens erteilen Stiftungen einen Auftrag zur Vermögensverwaltung an Banken und verlassen sich darauf, dass diese alles richtig machen. Der Vorstand hat jedoch die gesetzliche Pflicht, die Anlagen und das Risiko entsprechend zu überprüfen.
Deshalb ist eine unabhängige Risikoüberwachung eine Entlastung für den Vorstand und sichert die Anlagen als auch die Erträge der Stiftung"

16. August 2017 Politische Börsen haben nicht immer kurze Beine

Wie in meinem letzten Marktausblick avisiert, sind die Gewitterwolken aufgezogen und es wurde in den letzten Wochen ungemütlich an den Märkten. Es waren verschiedene Themen die hier Einfluss hatten. Zuletzt der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea. Nachdem sich nun jedoch verschiedene Staaten, allen voran China, für eine Deeskalation des Konflikts eingesetzt hatten, hat sich die Stimmung an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn wieder etwas beruhigt. Die derzeitige Deeskalation könnte aber trügerisch sein und Börsen werden auf geopolitische Unsicherheiten weiterhin sensibel reagieren. Nachfolgend wieder zwei Meinungen von Vermögensverwaltern und ein Einblick in die Charttechnik:

MARS Asset Managementbr
"Die Quartalsberichte der europäischen Unternehmen fallen überwiegend gut bis sehr gut aus. Nachdem etwa 75% der Unternehmen berichtet haben, beträgt das aggregierte Gewinnwachstum satte 19%. Allerdings fand dieses starke Wachstum vor allem in den Sektoren Financials und Energy statt.

Diese positiven Nachrichten wurden jedoch durch die Auseinandersetzungen mit Nordkorea zunichte gemacht. Insbesondere die Aktienmärkte leiden unter der Verunsicherung und verzeichneten Kursrückgange um 2% und mehr. Jedoch sind nicht alle Märkte gleich betroffen: Während Aktien aus den Schwellenländern, Deutschland und Spanien stärker korrigierten, hielten z. B. portugiesische Aktien nahezu ihr Niveau. Aus Portfoliosicht hat sich darüber hinaus die Positionierung in Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen Investment Grade ausgezahlt, die sich dieser Bewegung entziehen konnten."

Merk Fink Privatbankiers
"Investoren sollten sich auf höhere Volatilität einstellen. Da die Renditen länger laufender Anleihen tendenziell steigen und die Renditen am kurzen Ende negativ bleiben, raten wir, nicht zu viel Liquidität zu halten, zumal das wirtschaftliche Umfeld robust bleibt. Wir halten das Rendite-Risiko-Verhältnis von kurzlaufenden Euroland-Hochzinsanleihen für attraktiv und halten diese daher für sinnvoll zur Portfolio-Beimischung. Einerseits lassen sich damit dank der Zinsaufschläge positive Renditen erzielen, andererseits bleibt das bei einem Anstieg der zugrunde liegenden Zinssätze vorhandene Risiko begrenzt. Zudem glauben wir, dass der Aufwärtstrends von risikobehafteten Anlageformen noch nicht vorüber ist. Bei Aktien fühlen wir uns jedoch auch aus saisonalen Gründen trotz despositiven konjunkturellen Umfelds mit unserer insgesamt neutralen Gewichtung weiterhin richtig."

Charttechnik
Der DAX konnte sich von der Unterstützung 11.941 lösen und bis 12.194 steigen. Es kam zum VDAX Crash (-30"% vom Freitagshoch), "Big Bänker" lösten also massiv Puts auf, die ihre großen Aktienpakete im Falle eines einbrechenden DAX schützen sollten. Die Big Bänker schätzen also seit Freitagmittag die DAX Abwärtsrisiken als äußerst gering ein. Von 12.110/12.100 gibt es gute Anschlussrally Chancen, vor allem bis 12.305/12.338. Unterhalb von 11.940 und erst recht unter 11.935 würde das Chartbild für das Ansteuern von 11.800 sprechen.

Fazit: Die Grundstimmung bleibt bislang positiv. Trotzdem sollte man mit weiteren größeren Schwankungen rechnen und auch auf eine Ausweitung des Konflikts zwischen USA und Nordkorea vorbereitet sein. Politische Börsen haben nämlich nicht immer kurz Beine.

In diesem Sinne wünsche ich uns, dass die Politik mit Bedacht agiert und wir uns wieder mehr auf die fundamentalen Daten konzentrieren können.

01. August 2017 Lebensversicherungen und Rentenfonds sind sicher" " Eine tickende Zeitbombe

Es ist eine Gefahr, die von vielen Anlegern und Beratern schlichtweg übersehen wird: erhöhte Risiken in Deutschlands Anlageform Nummer eins. Lebensversicherungen und Rentenfonds, egal ob aktiv oder passiv (ETF), gelten eigentlich als sichere und regelmäßige Ertragsbringer ohne Währungs- und Bonitätsrisiko. Die Produkte werden gerne als solide Basis in einem gut diversifizierten Portfolio empfohlen.

Kapitalmarktexperten fürchten allerdings Turbulenzen, sollten die Marktzinsen sprunghaft steigen. Tritt dieser Fall ein, droht ein Kurssturz bei Anleihen, der Banken und Versicherungen in enorme Probleme stürzen würde - und damit auch die beliebteste Altersvorsorge der Deutschen.

Natürlich kann man sich nicht gegen jedes Risiko absichern. Doch das beschriebene Szenario verdeutlicht: Professionelle Unterstützung hilft Ihnen dabei, Gefahren zu minimieren. Als Certified Financial Planner® (CFP®), der ethischen Grundsätzen unterliegt, entwerfe ich Ihre persönliche Strategie, die individuell auf Sie zugeschnitten ist und einem ganzheitlichen Ansatz folgt. Ganz wichtig: Ihre Finanzplanung wird dadurch unabhängig von Bankvorgaben und Provisionen.

15. Juli 2017 So schützen sich Anleger vor den schwarzen Schafen der Finanzindustrie

Rendite und Risiko sind zwei Seiten derselben Medaille.

Wer eine hohe Rendite will, muss dafür auch kontrolliert hohe Risiken eingehen. Oder anders ausgedrückt: Bietet eine Kapitalanlage eine im Vergleich zum Markt sehr hohe Verzinsung, dann sollten bei Investoren sämtliche Alarmglocken läuten. Anlegern entstehen in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe durch Anlagebetrug und unrealistische Renditeversprechungen. Wer das vermeiden möchte, sollte bei der Überprüfung von Angeboten einen professionellen Finanzplaner wie die vom FPSB zertifizierten Certified Financial Planer (CFP®-Professionals) hinzuziehen.

Derzeit scheinen sich die Anrufe und Emails, in denen Geldanlageprodukte mit hoch attraktiven Renditeversprechungen angeboten werden, bei vielen potenziellen Anlegern zu häufen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) jedenfalls warnt auf ihrer Website explizit vor unseriösen Produktanbietern. Im aktuellen Marktumfeld, Negativzinsen und kaum Ertrag im Anleihen Bereich, ist dies sicherlich nicht verwunderlich.

Aus diesem Grund sollten Anleger bei allen Anlageprodukten aktuell sehr genau hinsehen.

Mit der Hilfe von CFP®-Finanzplanern Anlegerfallen vermeiden

Vom FPSB Deutschland zertifizierte Finanzexperten genießen die anerkannt beste Ausbildung in diesem Bereich und sind den Ethikgrundsätzen des Verbandes verpflichtet. Seit 2005 bin ich in Besitz der Zertifizierung und habe eine entsprechende Expertise, Sie vor unseriösen Produkten zu schützen.

Haben Sie Fragen" Gerne nehme ich mir Zeit hierfür!

25. Juni 2017 Es kann ungemütlich werden " Marktausblick

Der DAX erreichte im ersten Halbjahr ein Allzeithoch obwohl es so viele politische Unsicherheiten, wie noch selten zuvor gab. Die Schwankungen der Kurse waren so niedrig wie schon sehr lange nicht mehr. Nun sind in den letzten beiden Wochen jedoch die ersten Gewitterwolken aufgezogen und der Markt hat ein wenig korrigiert.

Wie sind die Meinungen der Analysten für die nächsten Monate:

LGT
"Die diesjährigen Kurssteigerungen sind durch die Unternehmensgewinne untermauert. Letztere sind in den vergangenen Quartalen sogar generell stärker gestiegen als die Aktienkurse, weswegen die Bewertungen heute mehrheitlich sogar etwas tiefer notieren als vor sechs Monaten. Gehen wir davon aus, dass die aktuelle disinflationäre Entwicklung tatsächlich temporärer Natur ist (oder, dass die Notenbanken gegebenenfalls ihre Haltung entsprechend anpassen würden), dann haben Aktien aus fundamentaler Sicht nach wie vor ein signifikantes Aufwärtspotential. Gleichzeitig bieten die relativ moderaten Marktbewertungen einen gewissen Puffer nach unten, mit dem kurzfristige Unsicherheitsphasen leichter überbrückt werden können."

UBS
"Die Anleger müssen die Extremrisiken im Auge behalten und beurteilen, ob sie zu unmittelbareren Bedrohungen werden können. Wenn sie diese Risiken überschätzen, könnten ihnen aber Erträge entgehen, die sich aus der synchronen weltweiten Konjunkturerholung, den steigenden Gewinnen und der fortgesetzten Unterstützung durch die Zentralbanken ergeben. Wir glauben, dass die Anleger den Extremrisiken in erster Linie mit Diversifikation begegnen sollten und bleiben in unserer taktischen Vermögensallokation in globalen Aktien gegenüber erstklassigen Anleihen übergewichtet."

Zusammenfassend können wir festhalten, dass es in den nächsten Monaten etwas volatiler werden wird. Die steigenden Anleiherenditen zeigen es in den letzten Tagen. Schon lange vertrete ich die Philosophie, dass in der aktuellen Zeit eine breite Streuung die richtige Philosophie für Sie als den Anleger ist. Ferner bin ich ein Freund von Absicherungen, die sich in den letzten Tagen auch bewährt haben. Auch in Zukunft wird es Krisen geben. Zudem können wir uns nicht darauf verlassen, dass die Märkte weiter so gelassen reagieren werden. Sorgen Sie für Beständigkeit, die Ihrem Vermögen gut tut. Ihr Geld ist es wert.

10. Juni 2017 Wichtiges Urteil des BFH zur Verrechnung von Verlusten bei Kapitalerträgen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Anleger Verluste aus Kapitalvermögen mit Einkünften aus selbigen verrechnen können. Das Urteil widerspricht damit der Praxis der Finanzverwaltung.

Die Finanzverwaltungen haben bislang Verluste aus Kapitalvermögen, die dem Abgeltungssteuersatz unterliegen, mit Einkünften aus Kapitalvermögen, die dem progressiven Einkommensteuertarif unterliegen, nicht verrechnet.

Hat man zum Beispiel Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der tariflichen Einkommensteuer unterliegen (Zinsen aus einem privaten Kredit zwischen nahestehenden Personen) von 100.000 Euro. Ferner besteht ein nicht ausgeglichener Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen, die der Abgeltungsteuer unterliegen, ohne Verluste aus der Veräußerung von Aktien von -20.000 Euro.

Nach Antrag auf Günstigerprüfung beträgt der persönliche Steuersatz (Spitzensteuersatz in Höhe von 45 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag exklusive Kirchensteuer): 47,475 Prozent. Die Steuerzahlung umfasst nach Verwaltungsauffassung 47.475 Euro, nach BFH-Rechtsprechung 37.980 Euro. Somit ein klarer Mehrwert von 9.495 EUR aufgrund des BFH Urteils.

Empfehlung:
Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater. Übersteigt der persönliche Einkommensteuersatz zuzüglich Solidaritätszuschlag 26,375 Prozent, sollte im Allgemeinen bei Vorliegen negativer Kapitaleinkünfte, die der Abgeltungsteuer unterliegen, und positiver Einkünfte aus regelbesteuertem Kapitalvermögen ein Antrag auf Günstigerprüfung gestellt werden.

Haben Sie noch Fragen" Gerne nehme ich mir Zeit für Sie.

10. Mai 2017 Sell in May... " Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten"

Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten" Keine Überraschung war für die Anleger der Sieg von Emanuel Macron bei den französischen Präsidentschaftswahlen letzten Sonntag. Die Anleger haben bereits damit gerechnet. Die Börsen hatten entsprechend positiv in der Woche davor reagiert, weil Sie nun nicht mehr mit einem Austritt Frankreichs aus der EU rechnen müssen. Sind die Kurssteigerungen aber gerechtfertigt" Was kommt jetzt"

Wenn das eine Event abgearbeitet ist, richtet sich der Blick des Marktes auf neue Themen. Und diese Themen könnten sich als weniger erfreulich erweisen. Hier eine kleine Aufstellung von Themen und Trends, die als nächstes ins Blickfeld des Marktes geraten könnten:
· Ende der Dividendensaison ("sell in May"-Diskussion)
· Kommende Leitzinserhöhung im Juni durch die FED
· Schwäche am Rohstoffmarkt im Vergleich zum Eindruck eines globalen Konjunktur-Booms
· Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends im Shanghai Composite Index (China)
Nicht zu vergessen die politischen Risiken wie Nordkorea und der schwer einzuschätzende Präsident Trump.

Nachfolgend wieder drei Meinungen zu den Märkten:

Blackrock
"Da die deutsche Bundestagswahl im September und die Wahl in UK aus Sicht der allermeisten Investoren keine marktrelevanten Risiken darstellen, könnte sich nach der Frankreichwahl nun bis zur Wahl in Italien " voraussichtlich im Frühjahr 2018 " ein Zeitfenster öffnen, in dem sich die Märkte vor allem auf die globale konjunkturelle Erholung konzentrieren können. Für die Aktienmärkte und hier vor allem Zykliker- und Value-Titel sind dies sicher keine schlechten Nachrichten. Kurzfristig könnte jedoch eine Einschränkung gelten: Nach dem Wahlsieg Macrons ist die Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten nach dem Motto "sell-on-good-news" erhöht. Mit dem reduzierten politischen Risiko und vor dem Hintergrund der starken Wirtschaftsdaten aus Europa könnte zeitnah auch der Druck auf die EZB zunehmen, ihre expansive Geldpolitik zu überdenken. Wir halten es zwar für unwahrscheinlich, dass Draghi seinen Auftritt im niederländischen Parlament Mitte dieser Woche für ein erstes Zeichen in Richtung "Tapering" nutzen wird. Zu fragil bleibt die Inflation in der Eurozone. Dennoch werden die Erwartungen an ein baldiges Ende des Anleiheankaufprogramms in den nächsten Wochen zunehmen. Deutsche Bundrenditen könnten sich daher durchaus in absehbarer Zeit ihrem Jahreshoch bei knapp 0,5 Prozent annähern."

Sentix
"Auf der positiven Seite sind die noch intakten technischen Aufwärtstrends und die Alternativlosigkeit von Aktien im Verhältnis zu Bonds zu nennen. Reicht das für eine Fortsetzung der Hausse und einer Ausweitung des übergekauften Marktzustandes" Wir müssen das aus unserer Disziplin klar verneinen. Deshalb nehmen wir bei DAX und EuroSTOXX wieder eine negative Grundhaltung ein. Die Nikkei-Long-Position behalten wir bei, da wir beim Yen noch Abwertungspotential sehen (wir wechseln hier jedoch von EUR-JPY auf USD-JPY wegen des "sell the news" Effektes im Euro) und Nikkei und Topix heute neue Jahreshochs markierten. Zudem ist das gemessene Risiko in Japan relativ gering."

Technische Analyse DZ Bank
DAX: Mit den massiven Kursgewinnen der vergangenen Handelstage stellt sich ein dynamisch positiver Trendmarkt beim DAX dar. Die oberste Prämisse der technischen Analyse lautet, dass man sich nicht gegen einen laufenden Trend stellen sollte. In Verbindung mit der kurzfristig deutlich "überkauften" Lage sollte dennoch in dieser Woche der Übergang zu einer Verschnaufpause nicht überraschen ("Sell The Good News"). Jegliche Konsolidierungsbewegung, die dabei oberhalb der letzten Ausbruchsmarke, dem Bewegungshoch vom 3. April bei 12.375 Punkten verbleibt, deutet dabei unverändert einen dynamisch intakten Aufwärtstrend an.
S&P 500: Aktuell läuft ein erneuter Test des Allzeithochs um 2.400 Punkte. Gelingt ein nachhaltiges Überwinden, eröffnete sich ein weiteres direktes Anschlusspotenzial bis 2.450 Punkte. Perspektivisch mit Blick auf eine fortgesetzte Frühjahrs-/Sommerally lässt sich ein Potenzial bis insgesamt 2.530-50 Punkte ableiten. Dieses positive Chartbild würde sich erst bei einem nachhaltigen Bruch der 2.320 Punkte-Marke eintrüben."

Was nehmen wir hieraus mit"
Die größten Gefahren sind die Änderung des Wording der EZB (Leitzinserhöhung/Reduzierung der Anleihen Käufe), was bislang noch niemand auf dem Bildschirm hat und im Markt noch nicht aufgenommen wurde. Als auch das Ende der Dividendensaison und der damit fehlenden Unternehmensdaten. Neben anderen Themen die natürlich auch noch Einfluss auf die Volatilität haben. Jedoch sollte man die Stärke der technischen Unterstützung und der guten Unternehmensdaten aus dem 1. Quartal nicht unterschätzen. Meine Vorgehensweise in der Vermögensverwaltung teile ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch mit.

15. März 2017 Investmentbesteuerung ändert sich / Abschied vom steuerfreien Familienschatz

Das einzige was an Steuergesetzen bestand hat, ist die Änderung der Gesetze in regelmäßigen Abständen.

Im Jahr 2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt um die Investmentbesteuerung zu vereinfachen. Genau das Gegenteil war der Fall. Nun hat der Gesetzgeber Ende des letzten Jahres das Investmentsteuerreformgesetz 2018 verabschiedet. Mit der neuen Reform wurde EU-Recht umgesetzt, als aber auch Anpassungen zur Vereinfachung vorgenommen. Für den Privatanleger hat es teilweise gravierende Veränderungen.

Die wichtigsten Anpassungen habe ich Ihnen nachfolgend kurz zusammengefasst:

1. Der Bestandsschutz für vor dem 01.01.2009 erworbene Fondsanteile (Alt-Bestand) wird abgeschafft. Wertveränderungen unterliegen somit ab 2018 der Abgeltungssteuer und sind nicht mehr steuerfrei. Jedoch besteht ab 01.01.2018 aus diesen Anteilen ein Freibetrag von EUR 100.000.

2. Deutsche Dividenden sowie deutsche Immobilienerträge werden auf Ebene des deutschen Investmentfonds mit 15% besteuert, dies wird pauschal durch Teilfreistellungen der steuerpflichtigen Erträge kompensiert. Die Steuerbelastung ist maßgeblich von der Teilfreistellung abhängig. Dies wird Auswirkungen auf die Investmentphilosophie haben. Es gibt ferner Optimierungsmöglichkeiten.

3. Bei Publikumsfonds werden die thesaurierten Erträge durch eine Vorabpauschale ersetzt. Darüber hinaus bleiben weiterhin die Ausschüttung sowie der Veräußerungsgewinn steuerpflichtig. Hier müssen die Investmentbestände überprüft werden.

4. Privatanleger dürfen nur noch in Publikumsfonds investieren. Für bestehende Investments in Spezialfonds besteht Handlungsbedarf!

Sie sehen, dass sich neue und wichtige Anpassungen auf Ihre Investments ergeben. Daher sind jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um alle Herausforderungen zu bewältigen. Dieses wichtige Thema sollten Sie nicht erst zum Ende des Jahres angehen. Haben Sie Fragen" Gerne nehme ich mir Zeit für Sie - auch gemeinsam mit Ihrem Steuerberater.

25.Oktober 2016 BGH verbietet Banken Mindestentgelt für Kontoüberziehung

Die Geldinstitute dürfen für die kurzfristige Überziehung eines Girokontos über den Dispokredit hinaus keine Mindestentgelte fordern, wenn für sie ansonsten nur minimale Zinsprofite anfallen.

Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag (25.Oktober 2016). Damit setzten sich Verbraucherschützer gegen die Deutsche Bank und die Targobank durch. Deren Geschäftsmodelle benachteiligten Kunden "unangemessen", heißt es im Urteil. (Az. XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15).

Die Deutsche Bank hatte zum Klagezeitpunkt Überziehungszinsen in Höhe von 16,5 Prozent gefordert, derzeit sind es 14,9 Prozent. Die Kunden müssen aber laut dem Kleingedruckten im Vertrag ein Überziehungsentgelt von mindestens 6,90 Euro im Quartal zahlen, falls der Profit der Bank mit den Sollzinsen unter diesem Betrag liegt. Bei höheren Zinsforderungen fällt dieses Entgelt nicht an. Der BGH erklärte die Mindestentgelte nun für unzulässig. Falls Banken die Überziehung eines Kontos duldeten, gewährten sie damit dem Kunden einen Kredit. Der Preis dafür sei nach dem "gesetzlichen Leitbild" ein Zins und damit eine laufzeitabhängige Zahlung, in die Banken ihren Bearbeitungsaufwand einzupreisen hätten.

Betroffene Bankkunden könnten nun bereits gezahlte Mindestentgelte zurückverlangen. Benötigen Sie hierzu Hilfe, kommen Sie auf uns zu!

30. Januar 2017 Warum Anlage-Roboter niemals gut ausgebildete Finanzplaner ersetzen können

Die Medien beschäftigen sich aktuell stark mit dem Thema Robo-Advisors. Die Zahl der Robo-Advisors, also die Anbieter, die eine Vermögens- und Anlageverwaltung komplett online und ohne persönliche, individuelle Beratung anbieten, wächst stetig. Die Entwicklung ist beeindruckend: Einer Studie des Bundesfinanzministeriums zufolge wird das Marktvolumen von Finanztechnologieunternehmen, kurz FinTechs genannt, von heute 2,2 auf 58 Milliarden Euro im Jahr 2020 und auf 97 Milliarden im Jahr 2025 steigen. Deshalb sollten auch die klassischen Berater dieses Thema nicht unterschätzen.

Die Vorteile: Die Kunden können von der Couch aus Ihre Anlagen tätigen mit ein paar Klicks. Zu dem versprechen die FinTechs günstiger als die klassischen Anbieter zu sein.

Berücksichtigt die Robo-Advisors einen sinnvollen Schuldenabbau" Werden Liquiditätsereignisse wie Sondertilgungen oder ähnliches berücksichtigt" Wird eine fundierte Risikobereitschaft und -tragfähigkeit geprüft" Die Antwort auf diese Fragen ist immer dieselbe: N EIN. Diese Fragen sind nicht vorgesehen, obwohl sie wichtige und entscheidende Faktoren beinhalten. Der Robo-Advisors legt die Gelder nur aufgrund einer statischen und auf Algorithmen basierenden

Die finanzielle Situation im persönlichen Gespräch zu erörtern und auch mal alternative Lösungen zu bieten, wird nicht von Robo-Advisors aufgenommen. Im Gegensatz zu den Robo-Advisors begleitet ein professioneller Finanzplaner den Anleger, er motiviert ihn und ist jederzeit ansprechbar. Ferner wird das Vermögensmanagement in regelmäßigen Abständen den aktuellen Lebensumständen angepasst.

Diese ganzheitliche und vernetzte Beratungsphilosophie von unabhängigen CFP®-Professionals grenzt sich deutlich von den Angeboten der FinTechs ab. Denn letztendlich spielt neben der erforderlichen Fachkompetenz des Beraters, auch die Überzeugung und das Vertrauen eine wichtige Rolle beim Geldanlegen. Und das kann kein Roboter leisten.

Haben Sie Fragen" Kommen Sie auf uns zu, wir nehmen uns gerne Zeit

25.November 2016 Finanzplanung ist Lebensplanung

25.Oktober 2016 BGH verbietet Banken Mindestentgelt für Kontoüberziehung

Die Geldinstitute dürfen für die kurzfristige Überziehung eines Girokontos über den Dispokredit hinaus keine Mindestentgelte fordern, wenn für sie ansonsten nur minimale Zinsprofite anfallen.

Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag (25.Oktober 2016). Damit setzten sich Verbraucherschützer gegen die Deutsche Bank und die Targobank durch. Deren Geschäftsmodelle benachteiligten Kunden "unangemessen", heißt es im Urteil. (Az. XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15).

Die Deutsche Bank hatte zum Klagezeitpunkt Überziehungszinsen in Höhe von 16,5 Prozent gefordert, derzeit sind es 14,9 Prozent. Die Kunden müssen aber laut dem Kleingedruckten im Vertrag ein Überziehungsentgelt von mindestens 6,90 Euro im Quartal zahlen, falls der Profit der Bank mit den Sollzinsen unter diesem Betrag liegt. Bei höheren Zinsforderungen fällt dieses Entgelt nicht an. Der BGH erklärte die Mindestentgelte nun für unzulässig. Falls Banken die Überziehung eines Kontos duldeten, gewährten sie damit dem Kunden einen Kredit. Der Preis dafür sei nach dem "gesetzlichen Leitbild" ein Zins und damit eine laufzeitabhängige Zahlung, in die Banken ihren Bearbeitungsaufwand einzupreisen hätten.

Betroffene Bankkunden könnten nun bereits gezahlte Mindestentgelte zurückverlangen. Benötigen Sie hierzu Hilfe, kommen Sie auf uns zu!

10.Oktober 2016 Warum die Generation 50plus die Finanzplanung zügig anpassen sollte

Sie heißen Best oder Silver Ager, Generation Silberlocke oder einfach nur 50plus " gemeint sind die mehr als 30 Millionen der Deutschen, die älter sind als 50 Jahre. Für diese Menschen rückt der Ruhestand zeitlich in greifbare Nähe oder ist bereits eingetreten. "Die Bedürfnisse und Wünsche hinsichtlich der Vermögensstrukturierung, aber auch zu Themen wie Erbschaft oder Pflege unterscheiden sich daher deutlich von denen jüngerer Generationen", sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Es ist daher sehr wichtig, die Finanzplanung entsprechend anzupassen, damit keine unerwünschten Lücken bei der Finanzierungs- und Altersvorsorge auftreten. Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld erwirtschaften viele Anlagen nicht mehr die Erträge, wie man sie früher prognostiziert hat. Wer bei diesem Thema unsicher ist oder sich überfordert fühlt, sollte Anlageprofis wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Zertifikatsträger) aufsuchen. Seit 2004 bin ich im Besitz dieser Zertifizierung. Um eine vollständige Bestandsaufnahme für Sie zu erarbeiten und Anleger damit, individuell und unabhängig auf deren Bedürfnisse, zu beraten nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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Vermögensplanung

  • Erarbeiten einer individuellen Investitionsstrategie
  • Regelmäßige Kontrolle aller Vermögensbausteine
  • Kontinuierliche Überprüfung der Strategie
  • Unabhängig und ganzheitlich auf allen Ebenen
  • Stiftungen, gemeinnützige und kirchliche Institutionen

  • Unterstützung bei Strategiefindung und Weiterentwicklung
  • Controlling der Strategie sowie des Risikos gem. Stiftungssatzung
  • Expertennetzwerk
  • Vermögensmanagement

  • Entlastung von administrativen Aufgaben
  • Überwachung der Banken und Vermögensverwalter
  • Kontrolle aller Buchungen und Abrechnungen
  • Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt um Ihr Vermögen zu optimieren
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  • Finanzplanung zu Pensionsverpflichtungen, Liquidität und/oder Anlagethemen
  • Beratung und Umsetzung im Vermögensmanagement
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