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2. November 2021
Warum eine Anlagestrategie sinnvoll ist oder wer zu viel handelt, verliert

Ein belieb­tes und letzt­lich auch erfolg­rei­ches Kon­zept an der Bör­se ist es, den Bewe­gun­gen des Mark­tes zu fol­gen. Liegt ein Trend vor, fol­gen vie­le die­sem Trend. Jedoch weiss nie­mand wie lan­ge der Trend wirk­lich geht.  Also ein super Tipp?

Oft stel­len Kun­den mir die Fra­ge wie­so wir nicht bei tie­fen Kur­sen ein­stei­gen und bei hohen ver­kau­fen. Auch dies ist schwie­rig her­vor zu sagen, bzw. durch soge­nann­te Chart­tech­nik zu sehen. Selbst sehr erfah­re­ne Händ­ler oder Fonds­ma­na­ger lie­gen hier öfters falsch. Schau­en Sie sich nur ein­mal die Bewe­gun­gen im DAX im letz­ten Jahr an. Die meis­ten haben die­se Bewe­gun­gen nicht vorhergesagt.

Ver­lan­gen Sie nicht zu viel!

Aus mei­ner Erfah­rung und empi­ri­schen Unter­su­chun­gen hat sich erge­ben, dass eine lang­fris­ti­ge Stra­te­gie wich­ti­ger ist als der rich­ti­ge Zeit­punkt des Ein­stiegs. Eben­so hat sich gezeigt, dass über 90% der Fonds­ma­na­ger oder Händ­ler ihre Bench­mark –Ver­gleichs­in­dex- nicht schlagen.

Fazit: Tra­der sind und blei­ben Spe­ku­lan­ten und “wer­den dafür bezahlt”, Risi­ken zu über­neh­men. Wer zu viel han­delt ver­dient nicht mehr, son­dern ris­kiert sei­ne Gewin­ne wie­der abzu­ge­ben – schon allein aus statistischen/strategischen Gesichts­punk­ten heraus.