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30. September 2020
Sind ETF wirklich die besseren Anlagen für Privatanleger?

Pri­vat­an­le­ger las­sen sich an den Bör­sen meisst von ihren Gefüh­len lei­ten. Sie reagie­ren gera­de in Kri­sen wie die in den letz­ten Wochen hek­tisch. Anle­ger agie­ren dadurch meis­tens kurz­fris­tig und ver­fol­gen kei­ne Stra­te­gie. Dadurch wird eher eine schlech­te­re Per­for­mance erzielt als ein pas­si­ver Ansatz bzw. Bench­mark. Eine Stu­die der Uni­ver­si­tät Han­no­ver hat erge­ben, dass mehr als 80% der Anle­ger eine nied­ri­ge­re Ren­di­te erzie­len als wenn sie im DAX inves­tiert gewe­sen wären.

Eine Lösung könn­te des­halb die weit ver­brei­te­ten ETF (Exchan­ge Tra­ded Funds) sein. Mitt­ler­wei­le emp­feh­len vie­le Zei­tun­gen und Ver­brau­cher­schüt­zer die­se für Pri­vat­an­le­ger Die­se beson­ders güns­ti­gen und breit diver­si­fi­zier­ten ETF schei­nen auch opti­mal dafür zu sein. Die oben genann­te Stu­die der Uni­ver­si­tät Han­no­ver hat die­se Hypo­the­se eben­so unter­sucht. In der Stu­die wur­den rea­le Depots von 1.061 Anle­gern über­prüft. Sie ist zu einem über­ra­schen­den Ergeb­nis gekom­men: Pri­vat­an­le­ger pro­fi­tie­ren nicht von ETFs, da sie die­se wei­ter­hin aktiv kau­fen und ver­kau­fen. Auf­grund des­sen und durch den Wech­sel zwi­schen ver­schie­de­nen Märk­ten ver­lie­ren sie.

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