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1. September 2019
Baustelle Finanzbildung: Jugendliche müssen frühzeitig diese Themen lernen

Finanz­bil­dung in Deutsch­land gleicht einer Bau­stel­le. Finanz­bil­dung steht lei­der noch immer nicht auf dem Lehr­plan. Das hat zur Fol­ge, dass noch immer sehr vie­le Jugend­li­che die Schu­le mit wenig bis gar kei­nem Wis­sen zum The­ma Finanz­bil­dung ver­las­sen. Das ist nicht lebens­prak­tisch.

In einem Gespräch mit einer Aus­zu­bil­den­den wur­de mir mit­ge­teilt, dass sie in der Schu­le ja nichts fürs Leben gelernt hat. Wel­che Ver­si­che­run­gen sie benö­tigt oder wie sie sinn­voll Geld spa­ren kann, wur­den ihr nie bei­gebracht.

Jugend­li­che schlie­ßen die Schu­le ab und müs­sen ers­te Ent­schei­dun­gen für Ver­si­che­run­gen, für ihre Geld­an­la­ge und die Alters­vor­sor­ge selbst tref­fen. Und wer noch nie von gesetz­li­cher Ren­te, Lebens­ver­si­che­run­gen oder Akti­en­fonds gehört hat, ist schnell über­for­dert. Geschwei­ge denn, dass die Jugend­li­chen wis­sen, was eine Aktie bzw. Anlei­he ist. Wor­auf muss man ach­ten?

Wirt­schafts- und Finanz­the­men beglei­ten unse­ren Lebens­lauf und prä­gen unse­ren Lebens­stan­dard. Ich hal­te öko­no­mi­sche Basis­bil­dung daher für unver­zicht­bar. Das gilt nicht nur für Jugend­li­che, son­dern noch viel mehr für Erwach­se­ne.

Jeder soll­te in der Lage sein, wirt­schaft­li­che Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, die ver­nünf­tig sind. Die Ver­mitt­lung von wirt­schaft­li­chem Grund­wis­sen ist Pflicht – und dies beginnt mei­ner Mei­nung nach schon bei Kin­dern und dem Taschen­geld.