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31. Januar 2019
Bankprognosen für den DAX sind schlechte Empfehlungen

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Daher emp­fiehlt es sich, noch vor dem 31. Dezem­ber 2018 sei­ne Finan­zen und die steu­er­li­che Situa­ti­on zu über­prü­fen.

„Alle Jah­re wie­der: Zum Jah­res­wech­sel holen vie­le Ban­ken und Invest­ment­ge­sell­schaf­ten die Kris­tall­ku­geln her­aus und ver­su­chen zu pro­gnos­ti­zie­ren, wie sich die Märk­te im neu­en Jahr ent­wi­ckeln wer­den. Die Erfah­rung der ver­gan­ge­nen Jah­re und Jahr­zehn­te zeigt, dass dies meis­tens zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Eine zuver­läs­si­ge Aus­sa­ge, was die Zukunft bringt, gelingt den aller­we­nigs­ten. Pro­gno­sen sind schwie­rig, beson­ders wenn sie die Zukunft betref­fen. Zu oft sind Anle­ger auf die Nase gefal­len, weil sie ver­sucht haben, nach Vor­her­sa­gen selbst­er­nann­ter Exper­ten ihr Geld anzu­le­gen.

Wohin all­zu opti­mis­ti­sche Pro­gno­sen füh­ren kön­nen, zeigt eine Stu­die der Invest­ment­ge­sell­schaft Schro­ders. Dem­nach haben vie­le Inves­to­ren zum Bei­spiel völ­lig fal­sche Vor­stel­lun­gen über die künf­ti­gen Ren­di­ten an den Finanz­märk­ten. So hal­ten laut der Schro­ders Glo­bal Inves­tor Stu­dy 2017, in deren Rah­men 22.100 Anle­ger aus aller Welt befragt wur­den, über die nächs­ten fünf Jah­re eine jähr­li­che Kapi­tal­ren­di­te von 10,2 Pro­zent für wahr­schein­lich.

Sol­che Ren­di­te­er­war­tun­gen sind natür­lich völ­lig über­zo­gen. Die gro­ße Gefahr besteht dar­in, dass sich vie­le Anle­ger zu stark auf solch hohe und regel­mä­ßi­ge Ren­di­ten ver­las­sen, dann aber in finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten gera­ten, weil sie ihre gesteck­ten Zie­le nicht errei­chen und bei­spiels­wei­se den Haus­kre­dit des­halb nicht mehr abbe­zah­len kön­nen oder gro­ße Abstri­che bei der Alters­vor­sor­ge machen müs­sen.

Als erfah­re­ner Finanz­pla­ner maße ich mir nicht an, die Ent­wick­lung an den Märk­ten anti­zi­pie­ren zu kön­nen. Denn Märk­te, Volks­wirt­schaf­ten und das Ver­hal­ten von Men­schen sind für nie­man­den exakt vor­her­seh­bar. Als Finanz­pla­ner lege ich viel­mehr den Schwer­punkt auf eine lang­fris­tig aus­ge­rich­te­te Finanz­pla­nung und nut­ze als Rechen­ba­sis his­to­ri­sche Daten­rei­hen, die oft meh­re­re Jahr­zehn­te zurück­bli­cken. Das ist der deut­lich bes­se­re und metho­disch rich­ti­ge Weg. Der Rat für Anle­ger lau­tet: Eine maxi­mal brei­te Diver­si­fi­ka­ti­on über ver­schie­de­ne Anla­ge­ka­te­go­rien, Län­der und Sek­to­ren hin­weg min­dert die Risi­ken und ver­bes­sert die Ren­di­te.

Ent­schei­dend ist es, die Vor­tei­le einer ganz­heit­li­chen und inter­es­sen­frei­en Finanz­be­ra­tung zu nut­zen. Die ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit einem unab­hän­gi­gen CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®) führt, dank einer ganz­heit­li­chen und vor allem lang­fris­ti­gen Per­spek­ti­ve, zu nach­weis­lich bes­se­ren Bera­tungs­er­geb­nis­sen.“